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Gesundheitsnews





Knochenjob Gelenke
Knochenjob Gelenke


Entlastung und Schmerzlinderung dank gelenkschonender Sportarten

Berlin im August 2017. Laut der Deutschen Arthrose-Hilfe leiden rund 5 Millionen Bundesbürger an Arthrose, der häufigsten Erscheinung der Gelenkdegeneration, bei der Verschleißerscheinungen der Knorpelschicht auftreten. Gelenke werden das ganze Leben durch das eigene Gewicht, körperliches Arbeiten und alltägliche Bewegungen – wie dem Tragen schwerer Gegenstände, Treppensteigen oder Aufstehen und Hinsetzen – beansprucht. Mit zunehmendem Alter leidet deswegen fast jeder einmal unter Gelenkverschleiß. Nicht immer macht sich dieser durch Beschwerden bemerkbar. Von einer Gelenkerkrankung sprechen Mediziner erst, wenn der Verschleiß sich durch starke Schmerzen oder Schwellungen äußert. Überlastung der Gelenke durch Übergewicht oder Leistungssport, aber auch Fehlstellungen wie X- oder O-Beine können die Entstehung von Arthrose begünstigen. Mangel an sportlicher Betätigung fördert zudem das Auftreten der Beschwerden, da die Muskeln verkümmern oder sich gar verkürzen und Betroffene so zunehmend an einem Steifheitsgefühl leiden. Somit geraten Patienten leicht in einen Teufelskreis: Sie verlieren aufgrund ihrer Probleme die Lust am Sporttreiben, aber eine starke Muskulatur ist wichtig, um die Gelenke zu entlasten. „Noch immer hält sich der Irrglaube, dass Bewegung die Schmerzen verschlimmert, doch das Gegenteil ist der Fall“, weiß Dr. med. Johannes Knipprath, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie und ärztlicher Leiter der Avicenna Klinik Berlin, der erklärt, warum Sport die wichtigste Medizin gegen Knorpelverschleiß ist.

Welche Bewegung macht den Unterschied? „Nicht nur als Präventivmaßnahme für gesunde Knochen, sondern auch zur Schmerzbehandlung von Patienten mit Gelenkerkrankungen ist ausreichende körperliche Ertüchtigung wichtig“, führt Dr. Knipprath aus. Sport und physische Betätigung regen die Versorgung der Knie-, Hüft- oder Fußgelenke mit einer wichtigen Schmiersubstanz an. Der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie ergänzt: „Die sogenannte Synovialflüssigkeit dient sozusagen als Schmieröl für die Scharniere des Körpers. Dieser Nährstoff für den Knorpel verbessert die Mobilität der Knochen und lindert somit die Symptome auch bei bestehender Arthrose.“ Jedoch ist nicht jede Sportart ratsam, denn beispielweise Skifahren, Tennis oder Ballsportarten zeichnen sich durch ruckartige und schnelle Bewegungsabläufe aus. Solch eine Belastung verschärft die Abnutzung des bereits porösen Knorpels, da die Sprungbelastungen und Drehbewegungen kleine Verletzungen in den Gelenken verursachen. Sportliche Aktivitäten verhindern eine weitere Abnahme der Knorpeldicke und fördern die Schmerzlinderung aber nur, wenn die Gelenke wenig bis gar keiner Gewichtsbelastung ausgesetzt sind und die Bewegungen gleichmäßig erfolgen. Dr. Knipprath erläutert: „Die Übungen sollten den Korpus ganzheitlich bewegen und die Belastung nicht nur auf eine Körperpartie reduzieren.“ Wichtig ist, dass das Körpergewicht gleichmäßig verteilt wird, wie bei den Sportarten Schwimmen, Fahrradfahren, Walken oder Yoga. Aber nicht ausschließlich gelenkschonend sollte die gewählte Sportart sein, sondern auch stärkend für die Muskulatur, um den Gelenken den nötigen Halt zu geben.

Effektiver trainieren Die persönliche Ausdauer und der Gesundheitszustand bei bereits bestehender Erkrankung müssen bei der Gestaltung des Trainingsplans berücksichtigt werden, um kontraproduktive Entwicklungen zu vermeiden. „Individuell abgestimmte Trainingsformen wirken Erkrankungsbeschwerden positiv entgegen, jedoch sollte es in Abstimmung und unter Beobachtung eines Arztes oder Orthopäden stattfinden“, rät Dr. Knipprath. Der richtige Ansatz für aktive und sportliche Patienten mit Arthrose oder ähnlichen Gelenkschmerzen ist eine schmerzfreie und leichte Durchführung der Übungseinheiten. Am Anfang ist es empfehlenswert, sich bei den Sportintervallen nicht zu überanstrengen. Exzessives Training ohne Schonpause führt zur Überlastung der Gelenke. Der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie erläutert: „Patienten sollten vor allem zu Beginn die Einheiten schrittweise erweitern und die Frequenz vorsichtig erhöhen.“ Zudem ist bei den beliebten Zeitvertreiben Joggen oder Walken das richtige Schuhwerk essenziell, damit das Kniegelenk auch geschont bleibt. Federnder Boden, beispielweise ein Waldweg, dämpft Stöße und Erschütterung beim Laufen ab, im Gegensatz zu hartem Asphalt, bei dem jeder Schritt wie ein harter Stoß durch den Körper geht. „Joggen mit leichten Beschwerden ist grundsätzlich kein Problem, allerdings sollten Patienten beachten, dass die Knie beim Laufen dem Sechsfachen des Körpergewichts ausgesetzt sind. Deswegen sollten Läufer die Einheiten auf maximal 10 km pro Lauf reduzieren und diese – mit trainingsfreien Tagen – wiederholen, anstatt größere Strecken an bloß einem Tag der Woche zu absolvieren“, erläutert der Klinikleiter. Zu langes Laufen und Gehen verschlimmert nämlich die Beschwerden, vor allem bei nicht ausreichenden Erholungspausen. Auch für Arthrose-Patienten, die sich einem minimalinvasiven Eingriff unterzogen haben, ist Bewegung im Anschluss daran eine essenzielle Maßnahme zur Stabilisierung des Stütz- und Bewegungsapparats. Der Facharzt betont: „Sport hilft, den Körper nach einer OP zu mobilisieren, und reduziert falsche Belastungen auf behandelte Gelenke. Langfristig minimiert ein abgestimmtes Training die Notwendigkeit für weitere operative Eingriffe.“

Weitere Informationen unter www.avicenna-klinik.de


Broschüre „Spielend im Freien“
Broschüre „Spielend im Freien“


Alte Spiele neu entdeckt – Dilek Kolat und Techniker Krankenkasse stellen Broschüre „Spielend im Freien“ vor

Himmel und Hölle, Gummi-Twist oder Ochs am Berge – wer kennt eigentlich noch die Spiele, die unsere Großeltern bereits mit Begeisterung spielten? Damit diese alten Spiele nicht in Vergessenheit geraten, haben die Senatsverwaltung für Gesundheit ,Pflege und Gleichstellung und die Techniker Krankenkasse (TK) sie in einer Broschüre zusammengefasst. Denn Kinder müssen sich bewegen, damit sie gesund aufwachsen. Die Broschüre “Spielend im Freien” zeigt alte, fast vergessene Spiele, die Kinder im Freien spielen können. Das Heft erscheint erstmals auch in arabischer und türkischer Sprache. Senatorin Kolat: „Bewegungsmangel beeinträchtigt die körperliche und seelische Entwicklung von Kindern. Dabei spielen Kinder eigentlich gerne aktiv. Man muss sie nur dazu ermuntern. Die Broschüre lässt Erzieherinnen und Erzieher, Eltern und die Kinder selbst die alten, aber immer noch aktuellen Spiele neu entdecken. So werden die motorischen Fähigkeiten der Kinder spielend durch Bewegung gestärkt, Übergewicht wird entgegengewirkt, manchmal wird sogar eine medizinische Therapie überflüssig. Denn Bewegung ist entscheidend für eine gesunde Entwicklung unserer Kinder.“ Susanne Hertzer, TK-Chefin in Berlin: “Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang. Diesen wollen wir fördern. Schön ist es, dass die Spiele gemeinsam mit anderen Kindern gespielt werden können und damit auch die sozialen Kompetenzen gestärkt werden.” Der Grundstein für eine gesunde Lebensweise wird im Kindesalter gelegt. Eine Forsa-Umfrage im Auftrag der TK hat gezeigt, dass sich jedes fünfte Schulkind in Berlin überhaupt nicht sportlich betätigt. Kitas und Schulen sind deshalb ideale Orte für eine umfassende Gesundheitsförderung. Die Berliner Landesprogramme “Kitas bewegen – für die gute gesunde Kita” und “Gute gesunde Schule” tragen diesem Aspekt Rechnung. Die Broschüre wird ab sofort allen Berliner Kindergärten zur Verfügung gestellt.

  • Download unter: http://www.berlin.de/sen/gesundheit/themen/schwangerschaft-und-kindergesundheit/kindergesundheit/kinder-und-jugendliche/
  • Bestellungen an: Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Andrea Subke, Oranienstraße 106, 10969 Berlin, E-Mail



Gute Kost für Ausdauersportler
Gute Kost für Ausdauersportler


Beim Sport auf die Ernährung achten

Eine radikale Ernährungsumstellung ist für ambitionierte Ausdauersportler meist nicht erforderlich. Stattdessen sollten sie auf eine ausgewogene Ernährung und geeignete Getränke achten. Was sonst noch wichtig ist.

Die Ernährung von Läufern, Radfahrern & Co. sollte vor allem Kohlenhydrate zum Beispiel in Form von Getreideprodukten, Reis oder Gemüse umfassen. Eiweiß und Fett gehören laut Ernährungswissenschaftlerin Micaela Schmidt ebenfalls auf den Speiseplan: „Fett ist besser als sein Ruf. Der Körper benötigt allerdings vor allem hochwertige Fette, wie sie in pflanzlichen Lebensmitteln, wie beispielsweise Nüssen und Samen sowie fettreichen Fischen wie Lachs und Makrele, vorkommen.“

Nahrungsergänzungsmittel bei ausgewogener Ernährung überflüssig

Eine zusätzliche Nährstoff-Zufuhr neben den Mahlzeiten – zum Beispiel in Form von Protein-Shakes – ist für Ausdauersportler nicht erforderlich, kleine Energiesnacks helfen jedoch, den Blutzuckerspiegel über den Tag konstant zu halten. Nahrungsergänzungsmittel sieht Schmidt kritisch, da sie Ernährungsfehler nicht kompensieren und bei einer ausgewogenen Ernährung meist überflüssig seien. Auch einen speziellen Ernährungsplan benötigten Freizeitsportler nicht.

Beim Sport ausgeschwitzte Flüssigkeit wieder zuführen

Beim Trinken sollte die Menge an Flüssigkeit wieder zugeführt werden, die beim Schwitzen verloren wurde – in der Regel 1 bis 1,5 Liter. Erst ab einer Trainingsdauer von 1 Stunde müssen zwischendurch Trinkpausen eingelegt werden. „Als Getränke sind je nach Trainingsintensität selbst gemischte Fruchtsaftschorlen oder isotonische Getränke geeignet, aber auch Leitungs- oder Mineralwasser, ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees und verdünnte Gemüsesäfte“, so die Expertin.

Quelle: Barmer GEK